Clickertraining


Clickertraining kommt ursprünglich aus Amerika und wird dort seit vielen Jahren erfolgreich in der Ausbildung von Delphinen, Schwertwalen und anderen Tieren eingesetzt.

Was ist ein "Clicker" und wie trainiert man damit einen Hund?

Der "Clicker" ähnelt dem guten alten Knackfrosch aus der Kinderzeit. Das Clickgeräusch signalisiert dem Hund: "Jawohl, das war richtig und jetzt folgt gleich Deine Belohnung". Die Belohnung kann ein Leckerchen, ein Spielzeug oder sonst etwas Positives für den Hund sein. Bei dieser Trainingsmethode soll der Hund selbst aktiv werden und über Probieren herausfinden, wie er am besten an den begehrten Click - und somit an die darauf folgende Belohnung kommt. Der Hund lernt am Erfolg! Viele Übungen werden schrittweise aufgebaut. Dieses Formen bzw. schrittweise Hinführen zum gewünschten Verhalten nennt man "Shapen".

Vorteile des Clickertrainings
  • neutrales, eindeutiges Geräusch
  • ermöglicht eine sehr genaue Bestätigung (kein Wortschwall, den der Hund erst übersetzen muss)
  • hohe Motivation des Hundes (er lernt das Lernen)
  • die Bestätigung kann auf Helfer (z.B. den Trainer) übertragen werden, um das Timing zu optimieren.

Jedoch muss man sich über Folgendes im Klaren sein... das A und O beim Clickertraining ist das richtige Timing...

Jeder Hund ist nur so gut wie das Timing seines Besitzers!

Ich setze den Clicker vor allem in der Objektsuche, in manchen Gehorsamsübungen und in den Trickkursen ein. Aber auch bei Obedience und anderen Übungen, die schrittweise aufgebaut werden müssen, kommt der Clicker manchmal zum Einsatz.